Welcher Bindungstyp bist du in Freundschaften?
Bindungstypen kennt man meist aus Beziehungen. Sie zeigen sich aber genauso darin, wie wir Freundschaften führen: wie schnell wir uns öffnen, wie wir mit Funkstille umgehen und ob wir um Hilfe bitten können.
12 Aussagen, etwa 3 Minuten, ohne Anmeldung.
Denk beim Beantworten an deine engeren Freundschaften, so wie sie in letzter Zeit waren. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten.
Mindestens einer deiner Werte liegt nah an der Mitte. Wahrscheinlich erkennst du dich auch im benachbarten Typ auf der Karte wieder.
So zeigt sich das in Freundschaften
Was dir helfen kann
Bindungsmuster sind nicht in Stein gemeißelt. Sie entstehen früh, verändern sich aber mit neuen Erfahrungen, und verlässliche Freundschaften können dazu beitragen.
Freunde finden, die dich verstehen
Helpcity verbindet dich mit Menschen, denen es ähnlich geht wie dir. In deinem Tempo und ohne Druck.
Dieser Test ist eine Selbsteinschätzung und keine Diagnose. Er orientiert sich am Zwei-Dimensionen-Modell der Bindungsforschung, das Bindung über Angst und Vermeidung beschreibt, und überträgt es auf Freundschaften. Die Aussagen wurden für Helpcity formuliert und sind nicht wissenschaftlich validiert. Wenn es dir gerade schlecht geht, erreichst du die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter 0800 111 0 111.
Was dein Bindungsstil mit Freundschaften zu tun hat
Die Bindungstheorie geht auf den Psychiater John Bowlby zurück und beschrieb ursprünglich die Beziehung zwischen Kindern und ihren Bezugspersonen. Seit den 1980er-Jahren wird sie auch auf Erwachsene übertragen, meistens auf Liebesbeziehungen. Die Muster, die dort beschrieben werden, zeigen sich aber in jeder engen Beziehung, also auch zwischen Freund:innen.
Die heutige Forschung beschreibt Bindung meist über zwei Dimensionen. Die eine ist die Angst, zurückgewiesen oder verlassen zu werden, die andere die Neigung, Nähe und Abhängigkeit zu meiden. Aus der Kombination ergeben sich die vier Typen, die auch dieser Test verwendet. Man kann sie sich eher als Bereiche auf einer Karte vorstellen als als feste Schubladen: Jeder Mensch liegt irgendwo darauf, und die Position kann sich im Lauf der Jahre verschieben.
Warum es hilft, das eigene Muster zu kennen
Wer sein Muster kennt, versteht besser, warum manche Situationen so viel auslösen, etwa eine abgesagte Verabredung oder eine Freundin, die plötzlich mehr Nähe will. Das macht es leichter, solche Momente anzusprechen, statt sich zurückzuziehen oder allein zu grübeln.


