Ängste, Ungewissheit, Sorgen: In den meisten Fällen löst der Gedanke an einen  längeren Klinikaufenthalt nicht gerade Freude in uns aus. Oft sind Ängste vor Schmerzen und die Ungewissheit der Diagnose oder des Krankheitsverlaufes, aber auch Sorgen vor dem Aufenthalt an sich mit dem Besuch in einer Klinik verbunden. Ablenkung kann da zumindest zeitweise helfen, die eigene Anspannung ein wenig zu lösen und sogar die Schmerzwahrnehmung zu schmälern.

In der Regel teilt man sich das Zimmer mit einer anderen Person, die man noch nicht kennt. Häufig sorgt dies gerade zu Beginn für Unbehagen. Vielleicht ist einem nicht immer nach Kommunikation oder es fällt einem schwer, mit fremden Menschen in Kontakt zu treten. Dabei kann gerade der Zimmernachbar:in für Ablenkung und etwas Unterhaltung sorgen. Um das Eis zu brechen kann es zum Beispiel hilfreich sein, am Abend gemeinsam einen Film anzuschauen oder ein Spiel zu spielen, das keine größere Kommunikation beinhalten muss. Und wer weiß: Vielleicht wird aus dem Mitpatient:in sogar ein Vertrauter, der helfen kann, den Klinikaufenthalt angenehmer zu gestalten. 

Weitere Tipps für einen angenehmen Klinikaufenthalt:

  1. Lesestoff: Bücher und Magazine sind wunderbare Helfer gegen Langweile und können dabei überall mit hingenommen werden. Ob im Zimmer oder im Warteraum: Eine gute Geschichte kann helfen, Zeit zu überbrücken oder dich von deiner aktuellen Situation abzulenken. Je nach deinen Lesevorlieben kann es dabei düster, lustig oder informativ sein – wichtig ist nur, dass die Geschichte dich fesselt. Wenn du viele Bücher mitnehmen möchtest, könnte sich ein E-Book-Reader eignen, mit dem du all deine Lieblingsgeschichten immer bei dir hast. 
  2. Laptop/Tablet: Ein Fernseher ist in den meisten Zimmern installiert, aber nicht immer sagt einem das aktuelle Fernsehprogramm auch zu. Gerade in einem Mehrbettzimmer kann es manchmal auch schwierig sein, sich auf einen Sender zu einigen. Ein Laptop kann dir helfen, selbstbestimmt Filme oder Serien zu schauen. Wenn du einen Internetzugang hast, bieten sich Streaming-Anbieter oder öffentlich-rechtliche Mediatheken an. Sonst kann ein DVD-Laufwerk helfen, ungestört Filme zu schauen. Ganz wichtig: Die Kopfhörer nicht vergessen, um deine Mitmenschen nicht zu stören. 
  3. Freundlichkeit: Natürlich kann es sein, dass du nach einer Operation oder Behandlung angeschlagen bist und Zeit brauchst, dich zu erholen. Vielleicht leidest du auch unter Schmerzen und fühlst dich niedergeschlagen. Dennoch ist ein respektvoller und höflicher Umgang mit anderen Patienten aber auch dem Pflegepersonal wichtig, um die Zeit im Krankenhaus zu erleichtern. Das Pflegepersonal weiß, wie du dich fühlst und wird alles tun, dass du dich besser fühlst. Worte und Gesten der Dankbarkeit tun gut, um eine angenehme Atmosphäre aufzubauen. 
  4. Persönliche Gegenstände: Damit die Zeit in der Klinik so angenehm wie möglich verläuft, kann es helfen, persönliche Gegenstände mitzunehmen. Bequeme Nachtwäsche und Freizeitkleidung hilft dir, dich in dem ungewohnten Zimmer wohlzufühlen. Bilder deiner Liebsten, eine persönliche Musikplaylist und andere dir liebgewonnene Dinge können helfen, das Zimmer etwas persönlicher zu gestalten.  

Auch bei Helpcity kannst du auf Leute treffen, denen es ähnlich ergeht und die sich gerade im Krankenhaus aufhalten. Schau doch mal vorbei. 🙂

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