5 Tipps gegen Selbstkritik

Jeder kennt sie: Die Gedanken, dass man etwas nicht gut genug gemacht hat, dass man selbst nicht gut genug ist. Manchmal ist es unser Aussehen, manchmal unser Verhalten und manchmal unsere Gedanken, die uns in die Selbstkritik stürzen. Bis zu einem gewissen Punkt kann Selbstkritik förderlich sein; gefährlich wird es jedoch, wenn unser Selbstwertgefühl sinkt und gelegentliche Selbstkritik zu Selbsthass überschwingt.

Die Negativspirale durchbrechen

Ein ausgeprägter Selbsthass ist ein interner Konflikt mit der eigenen Person. Beim Selbsthass ist die Wahrnehmung dabei nur noch auf die eigenen Schwächen, Fehler und Unzulänglichkeiten gerichtet. Betroffene sind dabei oft in einer Abwärtsspirale der eigenen Gedanken und negativen Emotionen gefangen. Das führt zu einem Teufelskreis, der den Selbsthass immer weiter verstärkt.

Die Ursachen für eine ausgeprägte Selbstkritik können dabei sehr unterschiedlich sein. Oft sind es zu hohe Erwartungen, die bereits als Kind an uns gestellt wurden und denen wir nie gerecht werden konnten. Auch gewisse Krisenphasen können dazu beitragen, dass das Selbstwertgefühl einer Person langfristig gestört wird und zu Selbsthass führt. Wichtig ist es, zu erkennen, dass man sich gerade in einer Negativspirale befindet. Nur dann kann sie auch durchbrochen werden.

Symptome und Anzeichen von Selbsthass

Selbsthass äußert sich nicht zwangsläufig durch eindeutige Symptome. Es gibt jedoch Anzeichen, die auf ein gestörtes Selbstwertgefühl hinweisen können:

·         mangelndes Selbstbewusstsein

·         Starke Schuldgefühle

·         Viele Ängste

·         Negative Gedanken

·         Selbstschädigendes Verhalten

5 Tipps für ein stärkeres Selbstwertgefühl

Der erste Schritt, Selbsthass und anhaltende Selbstkritik hinter sich zu lassen, ist der Wunsch, etwas zu ändern. Folgende Tipps können helfen, eine bessere Verbindung zu der eigenen Person aufzubauen:

Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung ist es, sich die eigenen Stärken aufzuzeigen. Keine Sorge: Jeder von uns besitzt welche: Nimm dir ein Stück Papier und notiere alles, was du gut kannst. Vielleicht bist du ein guter Zuhörer? Oder gut im Streit schlichten? Frage bei Freunden und Familie nach, was dich ihrer Meinung nach ausmacht.

Ein häufiger Grund für ein schlechtes Selbstwertgefühl ist der Umgang mit den falschen Menschen. Suche dir die Menschen in deinem Umfeld ganz bewusst danach aus, dir ein gutes Gefühl zu vermitteln. Und sei im Notfall knallhart: Mit Menschen, die dich runterziehen, solltest du keinen Umgang pflegen.

Es ist wichtig, herauszufinden, woher der Selbsthass kommt. Was löst die negativen Emotionen aus? Gibt es bestimmte Situationen, in denen es dir besonders häufig schlecht geht? Versuche diese Situationen zu analysieren. Nur so kannst du im nächsten Schritt die negativen Erfahrungen hinter dir lassen und damit abschließen.

Gerade in unserer modernen Welt scheint es ein Ding der Unmöglichkeit. Aber bitte versuche es trotzdem: Du solltest dich nicht mit anderen Menschen vergleichen. Egal, wie toll ihr Instagram-Account, wie fröhlich ihr Lächeln, wie hübsch ihre Kleidung sein mag. Denke immer daran: Nur, weil etwas heller strahlt, bedeutet das noch lange nicht, dass du weniger strahlst. Konzentriere dich auf dich selbst – und auf deine Stärken.

Dein Erfolg hängt stark damit zusammen, ob du es schaffst, dich wieder selbst zu akzeptieren. Und zwar genau so, wie du bist. Mit all deinen Stärken und all deinen Schwächen. Nimm dir dafür Zeit. Es kann dauern, bis es dir gelingt, deine verzerrte Wahrnehmung zu ändern. Fange daher klein an, zum Beispiel damit, dir jeden Tag drei Dinge zu sagen, die du gut gemacht hast, auf die du stolz sein kannst. Das kann etwas ganz kleines, Unbedeutendes sein. Wichtig ist nur, dass du es täglich machst. Du wirst sehen: Nach einiger Zeit werden sich alte Denkmuster zum Positiven verändern. 

 

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