Resilienz aufbauen und der Seele mehr Widerstandskraft geben

Fragst du dich auch, wie es manchen Menschen gelingt, starken Stress einfach an sich abprallen zu lassen? Wieso sie bestimmte herausfordernde Lebensereignisse einfach so verarbeiten können, während andere selbst bei einfachen Dingen schon gestresst bist? Das liegt an der sogenannten Resilienz oder auch Widerstandskraft dieser Menschen. Unter Resilienz versteht man die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und aus diesen Krisen Stärke zu schöpfen. 

Um entspannt und glücklich leben zu können, ist es entweder ratsam, jegliche Art von Stress oder Schicksalsschlägen zu vermeiden oder eine große Portion Resilienz aufzubauen. Da gerade ersteres schwer umzusetzen und zu beeinflussen ist, möchten wir uns in diesem Blog-Beitrag darauf konzentrieren, wie man seine Widerstandskraft aufbauen und stärken kann. 

Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass Resilienz nicht bedeutet, dass man negative Lebensereignisse dadurch vermeiden kann. Es bedeutet eher, dass man sich schneller und besser von Schicksalsschlägen erholen kann und widerstandsfähiger gegenüber psychischer Erkrankungen wie Depressionen wird. Das tolle ist, dass jeder Mensch durch gezielte Übungen seine eigene Resilienz stärken kann. 

Wichtige Grundsteine für eine starke Widerstandskraft: 
  1. Verlässliche Bezugspersonen: 

Der Mensch ist ein soziales Wesen. Vor allem in der Kindheit sind wir auf andere Personen, wie unsere Eltern oder Geschwister, angewiesen. Aber auch im Erwachsenenalter sind verlässliche Bezugspersonen wichtig, um selbstsicher und resilient durch das Leben zu schreiten.

  1. Bewusstsein über die eigene Handlungsfähigkeit: 

Neben verlässlichen Bezugspersonen spielt auch die Erkenntnis, das eigene Leben durch eigenes Handeln beeinflussen zu können, eine große Rolle. Selbst, wenn man an gewissen Ereignissen keinen direkten Einfluss hat, ist das Bewusstsein, über die eigene Handlungsfähigkeit wichtig, um Resilienz aufzubauen. 

  1. Ein realistisches Selbstbild:

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die eigene Selbsteinschätzung. Wer ein realistisches Bild seiner Selbst sowie einen guten Umgang mit den eigenen Gefühlen  hat, schafft es, auch in schwierigen Momenten mit der Situation klarzukommen und diese zu akzeptieren. 

Tipps für eine tägliche Resilienz-Förderung:

  1. Pflege stärkende Beziehungen und Kontakte
  2. Bleibe dir selbst treu
  3. Triff ausstehende Entscheidungen
  4. Nimm dir regelmäßige Auszeiten 
  5. Erkenne deine eigenen Talente und Kompetenzen an
  6. Üben dich täglich in der Stärkung Ihrer Resilienz

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